Vorgeburtliche Beziehungsförderung

Hallo Baby, hier ist...

Inniger Kontakt zu deinem Baby bevor es geboren ist

 € 98,– pro Termin                        ab ca. der Hälfte der Schwangerschaft                für die Mutter und den zweiten Elternteil

EINEN HERZFADEN ZUM BABY SPINNEN

In der Ruhe DAS Baby besuchen

„Es war wie ein Wiedersehen nach der Geburt. Mein Baby und ich – wir waren uns schon so vertraut.“

In der Bindungsanalyse schaffe ich einen sicheren Rahmen für die vorgeburtliche Begegnung von Eltern und Kindern.

Das Herzstück in der Bindungsanalyse bilden die sogenannten Babystunden. Die Mutter begegnet in einer entspannten Situation ihrem Baby in der Gebärmutter.

  • Mutter und Kind treten in einen achtsamen Kontakt
  • Die Mutter entwickelt ein klares Bild von ihrem Baby
  • Das Baby fühlt sich wahrgenommen

Vor dem Babykontakt können aktuelle Themen und Belastungen besprochen werden.

Was ist die Bindungsanalyse

MUTTER-KIND-BINDUNGSANALYSE – DER 2. ELTERNTEIL IST HERZLICH WILLKOMMEN

Die Mutter-Kind-Bindungsanalyse nach Hidas und Raffai; auch „Vorgeburtliche Beziehungsförderung“ genannt, ist eine Form der Schwangerschaftsbegleitung, bei der die werdende Mutter die Möglichkeit bekommt, mit ihrem Baby in Kontakt zu treten und so schon lange vor der Geburt eine tiefe Beziehung und Bindung mit ihm aufzubauen.

Die werdende Mutter kann in sich die Bewegungen, Gefühle und Wahrnehmungen des Kindes erspüren.
In dem sie auf diese Empfindungen antwortet, kann ein inniger Dialog zwischen Mutter und Kind entstehen,

Dadurch erlebt sich das ungeborene Kind von Anfang an wahrgenommen, geachtet und geliebt.
Es entsteht für das Baby ein „sicherer psychischer Raum“.
In diesem kann das Kind ein klares Gefühl für sein körperliches und psychisches Selbst entwickeln.

Die begleiteten wöchentliche Begegnung zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Kind vertiefen Kontakt und Verbundenheit – auch der zweite Elternteil kann auf intuitive Weise eine Verbindung zu seinem ungeborenen Baby aufnehmen.  So wird bereits vorgeburtlich die Basis für eine sichere Bindung zwischen den Eltern und ihrem Kind gelegt.

ZUR BEZIEHUNGSFÖRDERUNG – NACH KOMPLIKATIONEN – NACH VERLUSTEN – BEI ÄNGSTEN – NACH IVF

Für wen ist die Bindungsanalyse

Grundsätzlich eignet sich die Bindungsanalyse für alle werdenden Eltern, die den Wunsch haben, die Beziehung zu ihrem Baby bereits in der Schwangerschaft zu vertiefen. Das Baby verstehen zu wollen, mit ihm in Kontakt zu treten, eine Bindung vor der Geburt aufzubauen, ist die Motivation.

Besonders bedeutsam ist diese Form der Begleitung nach schwierigen Erfahrungen in vorausgegangenen Schwangerschaften, eine schwierige Geburt, der Verlust eines Kindes, Frühgeburt oder Kaiserschnittentbindung, vor allem dann, wenn diese nicht geplant war.
Bei aktuell stressiger Lebenssituation, nach künstlicher Befruchtung, bei Komplikationen in der Schwangerschaft und vor allem bei starken Ängsten in der Schwangerschaft oder Geburtsängsten kann die Bindungsanalyse sehr hilfreich sein.

In den Sitzungen erhält die Mutter / erhalten die Eltern den Raum und Gelegenheit, Erfahrungen zu bearbeiten und zu integrieren. Eventuelle Hindernisse können erkannt und besprochen werden. In der Zeit der Schwangerschaft gelingt dies oft leichter als in anderen Lebensphasen.
Je freier die Mutter von seelischem Ballast ist, desto freier kann das Kind auf diese Welt kommen.

In der Bindungsanalyse gibt es einen geschützten Raum, um schwierige Erfahrungen zu besprechen und zu integrieren.

ANAMNESE – BABYSTUNDEN – ABSCHLUSSPHASE

Ablauf der Bindungsanalyse

Ganz am Beginn steht ein ausführliches Kennenlernen; die Anamnese – besprochen werden die wichtigen Ereignisse des Lebens der Mutter/
der Eltern, vor allem die frühe Lebenszeit, die aktuelle und eventuell vorausgegangene Schwangerschaft(en) und mögliche Belastungen.

01

Anamnese

Am Beginn steht das Kennenlernen – die Anamnese. Hier bespreche ich mit der Mutter/den Eltern die wichtigen Ereignisse ihres Lebens, besonders ihre eigenen Erfahrungen in Schwangerschaft und Geburt, die aktuelle und eventuell vorausgegangene Schwangerschaft(en) und mögliche Belastungen. 

02

Babystunden

Die Babystunden sind das Kernstück der Bindungsanalyse. Die Mutter/die Eltern kommen wöchentlich und begegnen ihrem ungeborenen Kind auf diese ganz besondere Art und Weise. In der Ruhe ist Raum für Begegnung, Kontakt, Dialog über Wahrnehmungen, Gefühle, Bilder oder Worte. Nähe entsteht und wächst.

03

Geburtsvorbereitung

Einige Wochen vor der Geburt beginnt die Abschlussphase in der Bindungsanalyse. Hier geht es um die Vorbereitung auf die Geburt und die Zeit danach. Es geht um die Erinnerung an die gemeinsame Zeit und den Abschied von der Schwangerschaft und um den Übergang zum Leben nach der Geburt.

€  98,- pro Termin

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Fachliche Basis & Qualitätssicherung:

So wirkt die Bindungsanalyse

  • Die Mutter stimmt sich auf ihr Baby ein, gewinnt Selbstvertrauen in sich selbst und in die physiologischen Abläufe.
    Dies sind die Grundvoraussetzungen für eine (von Mutter und Kind) selbstbestimmte Geburt.

  • Weniger Ängste vor der Geburt und dadurch ggf. weniger Schmerzen.

  • Die Geburten sind meist natürlicher und auch kürzer,
    was zudem die Notwendigkeit für geburtshilfliche Eingriffe reduziert.
    Dadurch ergibt sich eine größere Wahrscheinlichkeit für eine vaginale Geburt
    (Kaiserschnittrate nach Raffai < 6% im Vergleich zu durchschnittlich 30%)

  • Weniger Frühgeburtlichkeit (Raffai: 0,02% zu durchschnittlich 8%)

  • Die geringere geburtstraumatische Belastung äußert sich auch in seltenerem Schreien der Babys.
    Die Babys sind aufmerksamer und öffnen sich eher, sind emotional stabiler und sozial kompetenter.
    Es gelingt ihnen im Schnitt leichter, sich auf den Tag-Nacht-Rhythmus einzustimmen.

  • Der Umgang der Eltern mit den Babys ist intuitiver und sicherer, die Verständigung scheint einfacher.

  • Nach den 2200 von Raffai begleiteten Schwangerschaften trat keine postpartale Depression auf.

Häufige Fragen

Für wen ist die Bindungsanalyse?

Die Bindungsanalyse ist für alle Mütter/für alle Eltern, die die Beziehung zu ihrem Kind bereits vor der Geburt fördern möchten.

Besonders bedeutsam ist diese Form der Begleitung nach schwierigen Erfahrungen in vorausgegangenen Schwangerschaften, eine schwierige Geburt, der Verlust eines Kindes, Frühgeburt oder Kaiserschnittentbindung, vor allem dann, wenn diese nicht geplant war.
Bei aktuell stressiger Lebenssituation, nach künstlicher Befruchtung, bei Komplikationen in der Schwangerschaft und vor allem bei starken Ängsten in der Schwangerschaft oder Geburtsängsten kann die Bindungsanalyse sehr hilfreich sein.

Ja – immer wieder finden Mütter genau deshalb den Weg zu mir in die Bindungsanalyse. Weil sie ihr zweites Kind nicht so bewusst wahrnehmen, nicht so viel Zeit und Raum für das In-Beziehung-Treten haben, durch den vollen Alltag mit ihrem ersten Kind – vor allem, wenn dieses noch sehr jung ist.  

Dann ist die Bindungsanalyse der Termin und der Ort, wo der Raum ganz geöffnet ist für das zweite Baby und seine Mutter/sein Eltern.

Ursprünglich war die Empfehlung mit der Bindungsanalyse etwa in der Mitte der Schwangerschaft zu starten. Also so um die 20. SSW. Ich habe das oben noch so geschrieben – inzwischen starten wir oft viel früher, weil jeder Tag dieses besonderen Kontaktes ein nährender Tag ist. Die Bindungsanalyse kann auch früher starten – manchmal sind dann die Intervalle in der ersten Zeit nicht wöchentlich. 

Sie kann auch später starten, wenn die Mutter/die Eltern erst zu einem späteren Zeitpunkt von der Bindungsanalyse erfahren. Jeder Tag Bindungsanalyse ist förderlich für die Beziehung und für das Geburtsgeschehen. Je mehr solcher Begegnungen zwischen Mutter/Eltern und Kind desto besser.

In aller Regel findet die Bindungsanalyse in wöchentlichen Terminen statt.  Bei früherem Start als der 20. SSW können die ersten Termine gut auch 14tägig sein – bei späterem Beginn ist es manchmal gut, 2x pro Woche in die Bindungsanalyse zu kommen.

Und natürlich hängt diese Fragestellung auch an deinen Möglichkeiten und nicht nur an den Empfehlungen. Wir finden bestimmt ein passendes Intervall.

Das ist etwas, das sich aktuell entwickelt und verändert. Ursprünglich geht es in der Mutter-Kind-Bindungsanalyse darum, den Kontakt zwischen der Mutter und dem Baby in ihrem Bauch zu fördern. Inzwischen ist der zweite Elternteil häufig dabei – und auch für ihn ist die Bindungsanalyse eine Möglichkeit schon vorgeburtlich diesen Begegnungsmoment mit seinem Baby zu erleben. Anders, als die Mutter ihn erlebt, aber nicht weniger bedeutsam und beziehungsstiftend.

Die Geschichte der Bindungsanalyse nahm ihren Anfang in den frühen 1990er Jahren, als Jenö Raffai in Budapest bei seiner psychotherapeutischen Arbeit erkannte, wie bedeutsam die Qualität der vorgeburtlichen Beziehung für die spätere Entwicklung ist. Aufgrund dieser Einsicht entwickelte er zusammen mit seinem Lehranalytiker György Hidas mit der Bindungsanalyse eine Methode zur Förderung und Verbesserung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung. In den eigenen Betreuungen Raffais und Hidas´ sowie den Begleitungen ihrer Schüler*innen und den hunderten seit dem in Europa und auch USA durchgeführten Bindungsanalysen zeigten sich die beeindruckenden positiven Wirkungen dieser Methode auf Schwangerschaft, Geburt und die gesunde Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.

Heute heißt diese Begleitung offiziell „Bindungsanalyse nach Hidas & Raffai (R)“ oder „Vorgeburtliche Beziehungsförderung“ und ist urheberrechtlich geschützt.

(Quelle: Gesellschaft für Bindungsanalyse nach Hidas & Raffai (Vorgeburtliche Beziehungsförderung) e.V.)

martinawolf beratungssituationkind
  • 25 Jahre in der Elternberatung
  • 9 Jahre im Kinderschutz
  • Ausgebildete Bindungsanalytikerin 
    nach Hidas und Raffai
  • Mitglied in der „Gesellschaft für Bindungsanalyse nach Hidas & Raffai (Vorgeburtliche Beziehungsförderung) e.V.“

ÜBER MICH

Martina Wolf

Seit 25 Jahren begleite ich Eltern mit jungen Kindern hin zu mehr Sicherheit und innerem Halt. Mein Fokus liegt bei den großen Herausforderungen des Eltern-Alltags: Schreien, Schlafen, Wut und Ängste.

Ich arbeite bindungs- und beziehungsorientiert und beginne bereits in der Schwangerschaft mit der Bindungsanalyse. Viele Belastungen lassen sich hier schon vor der Geburt des Kindes bearbeiten, für einen möglichst unbelasteten Start als Familie.

In der Bindungsanalyse ist Zeit und Raum, um zur Ruhe zu kommen und ganz eins zu sein mit dem Baby, Verluste zu betrauern, Herausforderungen zu bewältigen oder Begleitung zu erleben in besonderen Schwangerschaften, wie einer assistierten Reproduktion.

–>Mehr über mich ist hier zu finden.

Ein Stück des Weges gehen wir gemeinsam.